Wenn Sie sich schon nach der Überschrift innerlich sagen “was hilft es?”, dann brauchen Sie im Zweifel nicht weiter zu lesen. Bei einem Papierverbrauch von etwa 15 Kilogramm pro Person im Jahr in Deutschland macht es einen Unterschied, aus welchen Quellen dieses Papier stammt. Wo im Einzelnen auch im eigenen Bereich zu Hause Einsparpotentiale an frisch gewonnenem Zellstoff liegen, soll hier kurz aufgezeigt werden.
Büro- und Schulbedarf – alles wiederverwertet
Für die private Post kann man Briefbögen aus Recyclingpapier verwenden. Wenn dann auch noch der Umschlag aus der Wiederverwertung stammt ist der erste Schritt bereits getan. Aber auch die Karte für den Geburtstag von Tante Hilde in Ulm gibt es inzwischen in guter Qualität aus recyceltem Papier. Auch Geschenke lassen sich mit recyceltem Papier einwickeln und in einem ebensolchen Karton verpacken.
Unabhängig davon, welche Art Drucker Sie benutzen, gibt es inzwischen für so gut wie jeden Typ das geeignete wiederverwertete Papier. Für Ihr Faxgerät oder den privaten Kopierer gilt natürlich dasselbe. Für Ihre Kinder können Sie sämtliche Schulhefte von liniert bis kariert in Recycling-Qualität erwerben. Und auch der Malblock sollte denselben Standards genügen.
Alles für das Bad und für die Küche
Im Bad ergeben sich gewaltige Einsparpotentiale was den Verbrauch von aus Zellstoff gefertigten Gegenständen des täglichen Gebrauchs betrifft. Gerade Toilettenpapier gibt es seit Jahrzehnten aus recyceltem Papier. Dabei ist es selbstverständlich genauso hygienisch wie herkömmliche Rollen. Wenn Sie einen Schnupfen haben sollten, gibt es für die Nase umweltschonende Papiertaschentücher. Und auch Kosmetiktücher gibt es inzwischen in einer großen Vielzahl aus umweltbewusster Produktion.
Was für das Bad gilt, setzt sich in der Küche fort. Auch hier ist das Küchenpapier in Recycling-Qualität hergestellt genauso gut und vor allem reißfest wie jenes aus herkömmlicher Produktion. Auch gibt es inzwischen Servietten und Papiertischdecken aus wiederverwertetem Material. Selbst wenn Sie Kaffee kochen möchten, können Sie dies inzwischen unter Zuhilfenahme von Kaffeefiltern ausRecyclingpapier tun.
Anbieter schnell gefunden
Unabhängig davon, wo im Haus Sie Papier benötigen: es wird sich so gut wie immer ein Anbieter finden, der den entsprechenden Gegenstand aus recyceltem Papier anbietet. Häufig sind diese Produkte kaum teurer und von der Qualität nicht mehr zu unterscheiden. In der persönlichen Ökobilanz aber machen Sie den Unterschied.
