Füher, in den wilden 80gern, war es egal, wie die Küche eingerichtet ist. Hauptsache alles war da. Die Möbelwahl war eher Zufall. Mal bekam man einen Küchentisch von irgendeiner Wohnungsauflösung von irgendeinem Bekannten von einem WG Mitglied oder man trödelte sich einen Küchenschränkchen unterwegs beim bummeln. Aber eines kam garnicht in Frage, eine gut geplante Einbauküche – das war nur was für Spießer. Dabei sind Einbauküchen für die eigene Wohnung von großem Vorteil, nicht nur weil sie extrem Platzsparend sind, sie sehen auch toll aus und passen hervorragend in kleine, wie auch große Küchen.
Die Einbauküche sorgt für Ordnung
Heutige Generationen haben keine Lust in ihrer Küche das gleiche Kaos zu erleben, wie ihre Eltern. Das fängt bei der Küchenmöbelwahl an. Zu viele verschiedene, nicht zusammen passende Möbelstücke in unterschiedlichen Holz und Lackfarben sorgen schnell für Unruhe und eine unentspannte Atmosphere. Die Einbauküche baut hier die Brücke von einer stilvoll eingerichteten Küche zu einer klaren Strucktur.Also genau das Gegenteil vom Elternhaus. Hier hat alles seinen richtigen Platz und es sieht schön aus. Große Möbelhäuser wie IKEA und Konsorten haben sich auf das Feld Einbauküche spezialisiert und den riesigen Küchenmarkt für sich entdeckt. Tausende junge Familien kommen täglich in die großen Möbelhäuser, um sich hier über die neusten Einbauküchen zu informieren. Stolz wird auf Geburtstagsfeiern oder Parties von der neu erworbenen Einbauküche erzählt. Angelockt werden die jungen Käufer mit attraktiven Angeboten, schließlich ist die Herstellung einer Eibauküche rein maschinell und somit auch kostengünstiger für die Möbeläuser. Katalogweise kommen jede Saison neue Modelle und Varianten an Tischen, Arbeitsplatten und Wandschränkchen auf den Markt. Ein Ende der Einbauküche ist nicht in Sicht, ganz im Gegenteil – bei den Zuwachsraten bleit sie noch lange erhalten.
