Wer Ordnung und Platz schaffen möchte, kommt um die Anbauwand nicht herum – nicht nur
im Wohnzimmer. Zwar kann man auch einzelne Möbel im Raum verteilen, im Endeffekt gibt
es aber nichts Kompakteres mit soviel Stauraum wie die Wohnwand.
Dabei muss es gar nicht das massive Ungeheuer in Eiche schwarz sein, das schon bei den
Grosseltern das Wohnzimmer verdunkelte.
Eine Anbauwand gibt es heute auch in filigran, unterbrochen und modern.
Dabei spielen die Materialien und Farbtöne der anderen Möbel genauso eine Rolle
wie der Stellplatz und die Abmessungen. So sollten die Holzarten mit Böden und Sitzgruppen
korrespondieren und der Stil – gerade bei einer großen Wohnwand – mit Tapeten und
Teppichen im Einklang stehen.
Wichtig ist auch die Funktion: Soll es eine multimediale Funktionswand sein, in der der
Großbild-Fernseher verschwinden kann und in der neben dem DVD-Player auch die
umfangreiche Mediensammlung Platz findet? Oder doch der Geschirrschrank, in dem Teller
und Tassen hinter geschlossenen Türen gestapelt werden können und die schönen Gläser in
der Vitrine zur Schau gestellt? Oder die “Arbeitswand”, in der sich Bücher im Regal
aneinander reihen, nur hier und da unterbrochen von einem Schrank, der die offenen Flächen
auflockert und den Krimskrams verbirgt? Oder alles zusammen?
Und zu guter Letzt muss unbedingt auch die praktische Nutzung bedacht werden: So dankt es
jeder Rücken, wenn unten statt Schrank oder Regal eher Schubladenelemente eingesetzt
werden. Und wer auch immer an der Wohnwand Staub wischt, weiß eine Glastüre an der
Vitrine oder vor dem Regal zu schätzen.
Am besten ist es in jedem Fall, sich als erstes direkt im Möbelhaus ein Bild zu
machen: Denn dort ist fast jede Art von Anbauwand aufgebaut.
