Wer kennt Ihn nicht den Müll- Abfalleimer oder die Mülltonne? Mittlerweile gibt es Tonnen für Verpackungsmaterial, Biotonnen und Hausmülltonne. Diese Behältnisse zwischenlagern den Abfall, der später von der Müllabfuhr abgeholt wird. In Deutschland sind Mülltonnen meist schwarz (bzw. grau) und bestehen aus einem robusten Kunststoffmaterial (meist Niederdruck-Polyethen). Das Material muss resistent gegen Klimaeinwirkungen wie Frost oder Sonneneinstrahlung sein, da die Behälter oft im Freien stehen. Gelegentlich werden auch Metalltonnen besonderes bei der Entsorgung heißer Asche verwendet.
Mülltonnenverkleidung
Einige Mülltonen enthalten eine Mülltonnenverkleidung, die vor äußeren Missbräuchen schützen soll. Denn die private Müllentsorgung ist teuer. Gerne entsorgen Fremde ihren Müll in privaten Mülltonnen. Zudem deckt sie die hässliche Mülltonne ab und wirkt dekorativer und freundlicher.
Die Mülltrennung
Eine ordnungsgemäße Mülltrennung ist in Wohnanlagen Pflicht und selbstverständlich geworden. Die meisten Mieter sortieren den Müll in ihrem Haushalt vor und führen ihn anschließend in das Recyclingsystemen wie Gelber Sack/Gelbe Tonne, Bio-Tonne oder Glascontainer ein. Die unterschiedlichen Entsorgungswege der Mülltrennung sollten kontinuierlich genutzten werden. Verpackungen aus Kunststoff können zum Beispiel als Recyclingmaterial in der Herstellung von Spielzeug und Haushaltswaren verwendet werden. Die Mülltrennung und insbesondere die vorherige Zerkleinerung des Mülls können zudem zu einer Begrenzung der Wohnnebenkosten beitragen. Ganz klar, je mehr in eine Tonne rein geht, desto weniger häufig muss abtransportiert werden. Darüber hinaus tragen die Ausnutzung der verschiedenen Recyclingwege zu einem schonenden Umgang mit unseren (Umwelt-)Ressourcen und zu einer Entlastung der Mülldeponien bei. Altpapier kann recycelt und wiederverwertet werden. Deshalb sollte Pappe und Papier unbedingt vom normalen Müll getrennt werden. Eine 4. Mülltonne ist bereits in Planung.

